Meine Großmutter väterlicherseits, also die mit dem polnischen Migrationshintergrund, ist ja leider zu früh verstorben, als dass ich mich an mehr als an Ihre Bouillon mit selbstgemachten Nudeln und den Pflaumenkuchen mit Sahne erinnern kann.
Da ist es praktisch, dass im Februar direkt an der Pauluskirche ein polnisches Restaurant namens Buffet PRL eröffnete, das polnische Küche aus den 1970ern und 80ern anbietet.
Da wollten wir schon lange mal hin. Dummerweise haben die nur Donnertags bis Sonntags ab 14:00 geöffnet, aber heute war es soweit: Ab nach Polen. Um 13.45 haben wir meine Schwester in Auto gepackt und sind dahin.
In dem Laden (PRL steht für Polska Rzeczpospolita Ludowa (wörtlich Polnische Volksrepublik) sah es wirklich aus wie damals in Polen, die Einrichtung, Dekorationsstücke – alles alt.
Naja, Ulrike nahm Bigos (Sauerkraut, Polnische Wurst, Schweinefleisch, Salzkartoffeln) und meine Schwester und ich Mix Pierogi (5x polnisch mit Kartoffeln und Zwiebeln und 5x mit Putenfleisch und Zwiebeln, dazu Sauerrahm). Dazu gab es original polnische rote Oranzada-Limonade.
Das ganze war recht gut. Urike war der Teller zu voll, fand aber das Sauerkraut sehr lecker, allerdings das Fleisch recht undefiniert, die Pierogi waren sehr gut in Nudelteig und Füllung und schon ein Unterschied zu TK-Ware. Und die Limo hatte Zimmertemperatur, keine Ahnung, ob das normal ist. Nächste Woche kommt unsere polnische Haushaltsfee (die noch nicht in dem Laden war), und ich habe einige Fragen …
Danach lud meine Schwester noch zu Bar e Gelateria Martina auf ein Eis und einen Espresso. Ein schöner Abschluss!
- Innen 1
- Innen 2
- Innen 3
- Oranzana
- Bigos
- Mix Pierogi
- Bonbons
- Eis bei Martina













































