Ostern 2026 bei Reinhardt’s

Auch dieses Jahr haben wir uns entschlossen, Ostersonntag nicht selbst zu kochen, sondern wie 2025 das Ostermenü bei Reinhardt’s zu genießen, diesmal aber nicht Abends, sondern schon Mittags um 13:00.

Die Karte war zuvor Online einsehbar und lag auch im Restaurant aus, und wie ihr seht, machte die Karte die Auswahl nicht einfach!

Das obligatorische selbstgebackene Brot (heute irgendwie anders als sonst) mit Kräuterquark, Knoblauch- und Olivenbutter stand nicht auf der Karte, deswegen beginnen wir mit dem Amuse, das war Ardeyer Entenbrust auf einem Gemüsegärtchen im Glas. Mal etwas anderes und sehr geschmackvoll.

Weiter ging es mit der Spargelcremesuppe mit Kräuter-Ricotta-Wan-Tan, wobei der Wan Tan leicht frittiert war. Super!

Tja, was als Hauptgericht nehmen? Deutsches Rinderfilet essen wir nicht mehr (schon klar, warum deutsche Rinderzüchter Bammel vor dem Mercosur-Abkommen haben), Lammkeule ist nicht so meins, und das Gericht mit dem gebackenen Landei hatten wir ohne das Ei die Tage noch selbst gemacht, einschließlich Ulrikes Super Grüne Soße aus dem Therni … Blieb also nur noch der Schellfisch unter der Bärlauchkruste mit Spargel-Erbsen-Risotto und Safranschaum, was wir auch beide bestellten. Echt leicht und lecker!

Auch die Tarte Tatin vom Rhabarber mit Walnusseis war gut, der Rhabarber nicht so sauer.

Dazu getrunken haben wir keinen Wein, dann wäre der Nachmittag dahin und der Führerschein möglicherweise weg gewesen, sondern einen Aperitiv – Winterliche Pflaume für Ulrike (mit etwas Stoff) und Hugo für mich (ohne Stoff) und Wasser.

Alles in allem ein schönes Ostermenü in einem bis auf einen Tisch ausgebuchten Restaurant.

Reinhardt’s im März 2026

Eigentlich hatten wir ja für die Veranstaltung Bistro Chez Reinhardt am 15. März einen Tisch reserviert, da aber meine Teleskop-Prothese noch nicht fertig war, und ich nur so ein Provisorium im Mund hatte, haben wir das auf den 19. April umgebucht und uns zusätzlich den heutigen Donnerstag ausgesucht.

Begonnen hat das Essen wieder mit einem Riegele Hell alkoholfrei im Hops & Spirits gegenüber. Bei Reinhardt startete es mit dem selbstgebackenen Brot, diesmal mit Kräuterquark, Kräuter- und Olivenbutter.

Für Ulrike stand schon nach dem Studium der Speisekarte zu Hause fest, dass sie eine der Vorspeisen in der großen Variante als Hauptgericht nehmen würde: Fischsuppe à la Marseille mit Croutons, gehobeltem Parmigiano und Knoblauch-Mayonnaise.

Ich nahm – ich meine zum ersten Mal – das Zusatzgericht: Piccata vom Ardeyer Hähnchen mit hausgemachten Bandnudeln und Tomaten-Kräutersaibling-Ragout.

Das war beides sehr lecker, aber es passte noch ein Dessert rein: Ulrike nahm Crème Caramel mit Rhabarbersorbet und ich Birnentarte mit Schokoladensorbet. Herrlich!

Ulrike hatte dazu übriges einen Avan aus Ribera del Duero und ich ein alkoholfreies Bier.

Und dann haben wir uns noch zum Ostermenü am Sonntagmittag angemeldet. Lasst Euch überraschen!

Kommunikationsfehler

Die Tage lag eine Postkarte der Stadtwerke im Briefkasten, dass am 8. März 2026 von 8:00-10:00 der Strom abgestellt würde, weil das zur Vornahme von „betriebsnotwendigen Arbeiten” erforderlich sei. Hmm, am 8.? Sonntags morgens? Komische Zeit. Aber so komisch auch wieder nicht: An der Shell-Tankstelle am Ortseingang wird zur Zeit eine der größten E-LKW-Ladestationen Europas mit mehreren Megawatt Leistung gebaut und wir dachten, das hinge z.B. damit zusammen, damit der Rewe gegenüber nicht schließen muss.

Am heutigen 6. Mai bemerke ich um Punkt 8:00 zufallig, wie das noch brennende Nachttischlicht ausgeht und das WLAN plötzlich weg ist. Aufgestanden: Stromausfall! Gut, dass die elektrischen Rolladen schon fast alle oben waren, dadurch sah ich am Küchenfenster einen Werkstattwagen der Stadtwerke ohne Personal. Seltsam.

Ich habe dann (mein Nachbar heulte schon wegen mangelndem Kaffeenachschub) bei der Leitstelle angerufen, aber die wussten von nichts, hatten den 8. im System und wollten herausfinden was da los war. Aber mit Sonntag kam ihnen auch komisch vor.

Naja, nach 22 Minuten war der Strom wieder da, und bei einem Gespräch mit dem Personal des Werkstattwagens und einem kurzen Anruf stellte sich heraus, dass er den Auftrag hatte, bei einem Nachbarn wegen einer neuen Solaranlage auf dem Dach den Anschlusskasten auszuwechseln – auszuführen am 6. In der Datenback der Stadtwerke stand aber der 8., was der Schreiber der Karte auch genommen hatte.

Also: Internes Kommunikationsproblem bei den Stadtwerken. Nicht so toll war, dass alle meine Server eigentlich hätten runtergefahren werden müssen, NAS, ADS-B Tracking und Radioserver im Gartenhaus, Sat-Receiver, usw. Ist aber alles wieder ohne Murren hochgefahren.

 

Reinhardt’s im Februar 2026

Nach dem Backfischessen letzten Freitag Mittag und einem alkoholfreien Riegele im Hops & Spirits gegenüber ließen wir es uns mal wieder bei Reinhardt’s schmecken. Gut, dass wir reserviert hatten, denn der Laden war um 18:30 bis auf den letzten Platz gefüllt – nur an den Hochtischen an der Theke war noch etwas frei – kurzzeitig!

Ich nahm diesmal Skreifilet unter der Estragonkruste mit Wonnekraut-Kartoffel-Ragout und Pernodschaum, und Ulrike hätte am liebsten gewürfelt, weil sie sich nicht entscheiden konnte, nahm dann aber das Zusatzmenü Dry Age Kalbskotelett mit Trüffelrahmspinat, Polenta Pommes und Café de Paris Sauce. Mir fällt gerade auf: Wo war mein Wonnekraut-Kartoffel-Ragout? Hmm, übersehen wegen Personalmangel, denn der Chef musste heute auch servieren …

Danach passte noch ein Dessert rein. Da wir Geeistes Pflaumentiramisu mit lauwarmer Schokosauce schon von Freitag kannten, nahmen wir das andere Dessert: Mille Feuille von Apfel und Vanille mit Mandeleis. Himmlisch!

Dazu trank Ulrike einen Adolphos Primitivo 2023 von Angiuli Donato und ich ein weiteres alkoholfreies Bier.

Entscheidung

Als wir heute am späten Vormittag vom Sport/Krankengymnastik nach Hause kamen, stellte sich die Frage nach dem Mittagessen: TK Fish & Chips von Aldi (die ich die Tage mal zum Testen aus dem Montagsangebot gekauft hatte) oder Backfisch bei Reinhardt’s,

Gewonnen hat Reinhardt’s. Neben dem Backfisch gab’s noch ein Dessert: Tiramisu aus Pflaumen mit lauwarmer Schokoladensauce. Das aber nur geteilt.

Ein Super Schnitzel

Das beste Schnitzel, das es zur Zeit in Hamm gibt, kann man unserer Meinung nach im Restaurant Palmengarten im Gartencenter Hesse genießen. Der tamilische Küchenchef dort kann internationale Küche besser als mancher seiner deutschen Kollegen, macht auch gute Hähnchen-Currys (leider zu mild), Lasagne, Suppen, usw.

Sicher, man fragt sich schon, wie qualitativ hochwertig ein Schnitzel einschl. Pommes für 8,20€ sein kann, aber sowohl Schnitzel als auch Pommes schmecken uns fantastisch.

Italienisch in Rhynern

Am gestrigen Sonntag hatte mein Schwager (und somit Ulrikes Bruder) anlässlich seines Pensionsantritts zum Essen geladen, und zwar in das relativ neue und oft hochgelobte Restaurant Tartufo hier in Rhynern, früher Grüner Baum bzw. Dinner & Lounge by Andrea. Der Name des neuen Inhabers klingt zwar mehr nach Balkan, aber zumindest gibt es nur italienische Gerichte – oder was man dafür hält. Keine Ćevapčići oder den lustigen Bosniak und auch nur wenig Pizza und Pasta. Aber im Detail:

Als Gruß aus der Küche bestand aus Baguette mit Oliven und zweierler Aiolis. Völlig OK. Dazu ein Martini Bianco für jeden, der allerdings erst nach den Getränken serviert wurde.

Als Vorspeise nahm Ulli die Zuppa di Pomodoro Tomatensuppe mit Burrata gratiniert, Ulrike die Gambera All’Alio Gambas in Knoblauchsauce und ich Zuppa Tartufo Kartoffelsuppe mit schwarzen Trüffeln und Brot. Das war alles ziemlich gut, die Suppen vor allem heiß, aber es hätte doch etwas mehr Trüffel sein können. Stattdessen waren Pfifferlinge in der Suppe, und Brot, z.B. etwas angeröstet, gab’s auch nicht extra!? Und dass Suppen in Tellern serviert werden ist zwar optisch ansprechend, aber Suppenteller mit Löffel in der Suppe an den Tisch bringen geht gar nicht!

Seltsamerweise nahmen wir alle das gleiche Hauptgericht: Lucioperca Zanderfilet mit leichter Panade gebraten, eingelegt in einer Krabben-Hummersauce, serviert mit Bratkartoffeln. Mal abgesehen davon, dass Ullis Zander ein wenig zuviel Gräten hatte und die Portionen zu groß waren (Ansichtssache), gab es geschmacklich nichts zu bemängeln. Wirklich gut.

Als Dessert nahmen Ulli und Ulrike Pannacotta selbstgemacht mit Erdbeersauce und ich Amore Schokokuchen mit flüssigem Kern serviert mit Sahne und Pistazieneis. Pistazieneis war anscheinend aus und durch Walnusseis ersetzt, was eigentlich ohne darauf hinzuweisen nicht geht, man könnte ja eine Walnussallergie haben … Lecker war es trotzdem.

Also: Geschmacklich eine glatte 2, aber das Drumrum hat noch großes Optimierungspotential, daher nur eine 5, wobei die meisten Leute die Mängel wahrscheinlich überhaupt nicht bemerken …:

  • Man sollte das Servieren, was in der Speisekarte steht. Zumindest soll man sagen, wenn etwas ausgetauscht wird.
  • Der Aperitif wird vor den Getränken gereicht und nicht einige Zeit danach.
  • Man füllt nicht 0,2l Rotwein in ein Glas, sondern nur ein wenig und den Rest à part in ein Kännchen.
  • Suppenteller mit Löffel in der Suppe an den Tisch bringen geht gar nicht!
  • Der Tisch war für drei Personen viel zu klein, das haben wir leider zu spät mit dem Servieren des Essens bemerkt.
  • Im Prinzip waren die Portionen zu groß, fast jeder verließ das Restaurant mit einer Styroporbox. Man sollte überlegen, ob nicht auch halbe Portionen angeboten werden sollen. Es hatte aber den Vorteil, dass wir am Montag noch ein sehr leckeres MIttagessen hatten.
  • Leere und unbenutzte Gläser sollten schnell abgeräumt werden.
  • Defekte Leuchtmittel sagen viel drüber aus, wie sehr auf das Interieur geachtet wird.
  • Die Kleidung des mitservierenden Chefs war – nennen wir es mal – „äußerst unvorteilhaft“, so sitzen wir nicht mal beim Frühstück.

Uns hat erstaunt wie gut besucht der Laden war, und das schon recht früh nach der Öffnung um 17:00! Ach ja: Den Rotwein, einen guten Primitivo hatte Ulrike, Ulli stand auf Ginger Ale und ich auf alkoholfreies Bier.

Ich werde da nachher mal hin und schauen, wir offen die für konstruktive Servicekritik sind.

Nachtrag: Ja, ich bin da Montag vorbeigekommen und rein. War nicht einfach, weil es schon wieder gut besucht war und das Telefon für Tischbestellungen ständig klingelte.

Ich habe nur vier Sachen angebracht: Das mit dem Löffel in der Suppe und den eigenmachtigen Änderungen des Kochs haben sie eingesehen. Der Rotwein wird halt so serviert, Kännchen hätten sie nicht (wo käme man denn da hin, wenn man den Wein auch riechen könnte? Kurioserweise wird eine Nachbestellung im Kännchen gereicht und nicht in einem neuen Glas!?). Tja, und der verspätete Martini lag daran, dass Getränke in Reihenfolge der Bons gebracht würden, wo da was passiert ist, lässt sich nicht mehr nachvollziehen. Wirklich interessiert hat es sie aber nicht. Da war sogar der Küchenchef unserer eurest-Kantine bei EDS vor 25 Jahren interessierter …

Vielleicht sind wir aber auch nur von Reinhardt’s & Co., wo immer alles ziemlich perfekt läuft, verwöhnt.

Reinhardts im Januar 2026

Schon wieder drei Wochen vorbei seit dem Silvestermenü, da wurde es Zeit für etwas Verwöhnung des Gaumens. Der Tisch war reserviert (was gestern wegen der Januar-Flaute gar nicht nötig gewesen wäre), und wir waren um 17:45 da.

Nach dem obligatorischen selbst hergestellten Brot mit Kräutercreme, Kräuter- und Olivenbutter gab’s als Hauptgericht für mich Pochiertes Skreifilet mit Wirsing-Meerrettich-Gemüse, Kartoffelmousseline und Pernodschaum und Ulrike hatte Backhendl vom Ardeyer Hähnchen mit lauwarmem Kartoffel-Gurken-Salat.

Heute nahmen wir zwei Desserts und tauschten nach der Hälfte: Tarte au Citron mit Salted-Caramel-Eis und Schokoladen Crème Brûlée miz Zweierlei Pflaume.

Ulrike trank dazu einen Tempranillo aus Spanien und ich alkoholfreies Bier.

Wie immer alles super, der nächste Termin steht schon. Aber es gibt auch etwas Neues: An zehn Sonntagen 2026 (wegen 10-jährigem Jubiläum), jeden 3. Sonntag im Monat, verwandelt sich das Restaurant in das Pariser Bistro Chez Reinhardt mit einem 3-Gang-Menü mit Klassikern der französischen Küche. Der März ist schon gebucht 🙂

Eine neue Pizza

Die Tage hatten wir im TV eine neue Pizza entdeckt, ich weiß gar nicht mehr, ob es in der selten geschauten Werbung war, oder in einem Test von Premium Pizzen, auf jeden Fall kommt sie aus Modena, heißt Numero Uno, ist von Italpizza, ist angeblich Italiens #1 Marke und wirbt mit dem Claim Ciao Ciao Pizzeria.

Heute sah ich sie zufällig bei Netto in der Tiefkühltruhe und habe mal eine zum Probieren mitgenommen.

Was auffiel: Ziemlich miese Backanleitung. Weder wurde gesagt, ob auf Blech oder Rost, wo im Ofen, und als Temperatur wurde 200/220 angegeben, was sich in der englischen Version als „200 fan“ herausstellte. Nun gut, vielleicht wissen das Pizza-Freaks und Italiener auch so.

Und die Pizza selbst? Leider gab es nur die Sorte Salamino, aber die war ganz gut. Kommt nicht an die Suprema von Oetker ran, ist für uns aber zusammen mit Gustavo Gusto unter den ersten drei TK-Pizzen. Sehr guter, lange gegangener Teig, nicht zu viel Belag und Käse, also eigentlich come in Italia, aber das sind die Premiumpizzen ja alle.

Silvestermenü 2025

Im Oktober oder November fragte uns die Restaurantchefin vom Reinhardt’s, ob wir Interesse an einem 5-Gang-Silvestermenü hätten. Jo, sagten wir, das ist eine gute Idee, bevor wir allein zu Hause sitzen und vor dem Fernseher auf Mitternacht warten … Früher sind wir ja ab und an zum Silvesterkonzert mit anschließendem Essen im Kurhaus gewesen (und haben dort den Altersdurchschnitt massiv gesenkt) oder zu dem ein oder anderen Nachbarn, aber die gehen inzwschen auch alle auf die 90 zu. Nun gut, wir sagten zu, bestellten uns ein Taxi und los ging’s.

Zunächst entpuppte sich das 5-Gang- als 7-Gang-Menü, wenn man das Brot mitrechnet waren es sogar 8.

Begonnen hat es natürlich mit einem Hugo und einem Glas Sekt, beides alkoholfrei, aber trotzdem sehr lecker, dazu das bei Reinhardt’s obligatorische selbstgebackene Brot, heute mit Oliven- und Trüffelbutter, sowie Kräutercreme. Da haben wir uns aber zurückgehalten, um nicht vorzeitig esstechnisch zu schwächeln.

Dann folgten die Gänge:

  1. Das Amuse bouche in Form eines Blinis mit Frischkäse und Kaviar – Ich bin im Gegensatz zu Ulrike zwar kein Kaviarfan, aber es war gut.
  2. Ceviche vom Wolfsbarsch mit Gurke, Chili und Limette – Einfach lecker!
  3. Ardeyer Gänseterrine mit Preiselbeeren – Eine hervorragende Gänseleberpastete, aber jetzt fällt mir auf: Wo waren die Preiselbeeren? Außerdem hatte Ulrike zwei Haselnüsse da drin und ich keine!
  4. Krustentiercremesuppe mit Jakobsmuschel – Meine Jakobsmuschel hat Ulrike bekommen, denn ich weiß nicht, warum um diesen für mich geschmacklosen Gummiball so eine Wirbel gemacht wird. Auch lag die Suppe irgendwo zwischen Essenz und Cremesuppe, Gott sei Dank, da war sie nicht so mächtig. Aber 1a.
  5. Spaghettini mit Garnele und schwarzem Trüffel – Da sieht man mal wieder, die einfache Küche ist oft die beste. Halbierte Spaghetti al dente, Parmesan, Trüffel, reicht. Die Garnele wäre gar nicht nötig gewesen.
  6. Beef Wellington mit Flowersprouts und Sauce Béarnaise – bei mir musste das Rinderfilet leider durch Hähnchenbrust ersetzt werden, da ich in letzter Zeit eine völlig rätselhafte Rindfleischallegie entwickelt habe, die alle Ärzte vor Rätsel stellt. War trotzdem super, nur die Béarnaise hätte etwas mehr sein können. Und die Flowersprouts machten sich etwas rar und waren mit Blattspinat gestreckt, für die Flowersprouts gibt es nämlich nur einen Bauern in der Gegend, vielleicht hat der nicht genug ernten können.
  7. Grand Marnier Soufflé mir Schokoladensorbet – das war so knapp wie superlecker.

Wir hatten auf Hinweis vom Restaurant das Taxi für 22:45 bestellt, aber dann war die Planung durcheinander, weil einige Gäste meinten, Menübeginn 19:00 gelte nicht für sie, 19:30 wäre auch OK. Dei Restaurantmitarbeiter haben zwar versucht, das wieder aufzuholen, trotzdem habe ich das Taxi auf 23:00 umgebucht, und dann wollte das Soufflé nicht so richtig. Hat aber letztendlich doch geklappt.

Alles in allem eine sehr schöner genussreicher Abend, den man in einem Jahr durchaus wiederholen könnte. Als Getränk hatte Ulrike einen Tempranillo aus dem Priorat und ich einen apulischen Primitivo, was das genau war, muss ich noch ermitteln.

Ach ja: Hamms Oberbürgermeister war mit seinem Lebensgefährten auch zugegen, saß aber am anderen Ende des Restaurants …