Ein Besuch in der Galerie

Heute hatten wir VIP-Tickets und waren zusammen mit Bernd Stelter, unserem Innenminister Reul und unserem OB Herter (ach ja: und Freddy Pieper) in der Galerie Mensing zu einen Rendezvous mit Peppone!

Peppone ist ein 54-jähriger französisch-kanadischer Künstler, dessen Werke von Farben und Kindheitserinnerungen bestimmt sind, wie die Homepage von Mensing meint. Auf jeden Fall sind die meisten seiner Bilder Pop-Art, von denen man sich hier welche ansehen kann, rund um das Thema Comics beheimatet – Peanuts, Disney, Loony Tunes, usw.

Für den 800. Geburtstag von Hamm, der überhaupt Anlass des Events war, hat Peppone eine spezielle Edition ersteltt, heute zum Sonderpreis. Ein Examplar bekam Herr Herter, wo das hinsoll weiß ich nicht.

Ansonsten gibt es bei Mensing, was ja bei uns um die Ecke liegt und sich mit dem ART CUBE einen der größten und schönsten Galeriebauten Europas nennt, viel interessante Kunst zu sehen, die im Allgemeinen aber weit jenseits unserer preislichen Vorstellungen lagen. Ist aber nicht schlimm, wir brauchen eh mehr Wand als Kunst, die haben wir reichlich, zumal wir mit Ulrikes Schwester Uschi eine Künstlerin in der Familie haben ….

Ungeplantes Pulled Pork

Ich habe hier ja schonmal geschrieben, dass ich bei Netto immer ganz genau in das Aktions-Kühlregal schaue, denn da gibt es oft zusätzliche Sachen, die nicht im Prospekt gestanden haben. Die Tage entdeckte ich dort eine Packung Pulled Pork von Guinness®. „schonend gegart mit BBQ-Sauce nach Guinness®-Art”. Obwohl sich die Zutatenliste ungefähr so las wie der Katalog von BASF, habe ich eine Packung mitgenommen.

Und? Chemie, aber lecker! Das Fleisch war sehr zart, die Sauce recht würzig – aber nicht zuviel – und leicht rauchig. Für schnelle Küche (6 Min. Mikrowelle) würden wir das noch einmal kaufen. Dazu gab’s Pommes aus der Heißluftsusi und Gurkensalat aus dem Hochbeet mit selbstgemachter Soße.

 

Reinhardt’s im Juni 2026

Nach den ganzen Events mal wieder ein normales À la Carte-Essen bei Reinhardt’s … das wie immer in letzter Zeit mit einem alkoholfreien Riegele im Hops & Spirits gegenüber begann.

Bei Reinhard gab’s natürlich erstmal das selbstgebackene Brot, heute mit Kräutercreme, Trüffel- und Tomatenbutter.

Als Hauptgericht hatte Ulrike Schnitzel Parmigiana mit Tomatenragout, Büffelmozzarella, Polentapommes, dazu ein kleiner Salat, und ich hatte Hamburger Pannfisch mit Porree-Rahm-Gemüse, Bratkartoffeln und Senfschaum. Das war beides sehr gut, nur das Porree-Rahm-Gemüse hätte mehr Rahm haben können, dafür waren die Bratkartoffel fantastisch.

Obwohl wir nur die kleinen Portionen hatten, waren wir danach ziemlich satt und nahmen nur das Zusatz-Mini-Dessert: Blaubeeren-Clafoutis mit Himbeersorbet. Herrlich.

Ich hatte dazu ein alkoholfreies Bier und Ulrike einen fantastischen 2023er Les Darons by Jeff Carell aus dem Languedoc, 70% Grenache, 20% Syrah, 10% Carignan und 89-91/100 Parker-Punkte, das ist schon was!

Il nostro Mezzogiorno Spettacolaro di Hamm

Zur Zeit sind im Rahmen der 800-Jahre-Hamm-Events ja Le Notti Spettacolari di Hamm. Da mussten wir hin, denn auf der Homepage der Stadt Hamm stand, ich zitiere: Genießen Sie auf dem Italienmarkt italienische Spezialitäten und die Angebote unserer heimischen Gastronomie-Betriebe.

Vor allem der Italienmarkt interessierte uns, und wir stellten uns das so vor wie den Holland-Markt im Herbst: Viele Stände mit italienischen statt (meist ungesunden) holländischen Leckereien bzw. so wie auf Un(n)a Festa Italiana, wo sich in der Bahnhofstraße und Massener Straße in Unna ein Stand neben den anderen reiht. Ich hätte es mir denken können: wie immer war in Hamm alles ganz anders. Der Italienmarkt bestand aus – kein Witz – einem einzigen Stand, Agricola Beatrice Berlingieri aus Crotone, der Bio-Olivenöl verkaufte, das allerdings zu einem vergeichsweise guten Preis. Da wir es mit etwas Ciabatta probieren konnten, und es uns sehr gut schmeckte, nahmen wir natürlich eine Dose mit. Den auf der Gastronomieseite der Stadt angekündigte Stand Bio-Produkte aus Italien – Agricola Turrà haben wir nicht gefunden. Entweder war er nicht da, oder er wollte nicht gefunden werden. Egal, auch zwei Stände sind kein Markt. Ach ja: Eine Weinhandlung aus Hagen (!) war auch noch da.

Apropos Gastronomie: Essen wollten wir natürlich auch, aber außer Pizza und Pasta gab es da nicht viel. Ein Caterer aus Unna, da gab es einen Salsiccia-Hotdog, die Pizzeria Piccola Taormia und das Restaurant La Locanda aus Unna an einem Stand, das Ristorante Toscana aus der Königstraße, Cafe Extrablatt/Sissi und Franz und ein kleiner Foodtruck+Cocktailzelt vom Enchilada (die letzten drei nicht sehr italienisch), das war’s.

Naja, Ulrike fand dann noch Scampi-Spieße auf der Karte des La Locanda, und für mich gabs ein paar Penne mit einer Lachs-Tomaten-Sahnesauce (auch das nicht sehr italienisch). War aber ganz gut. Aber auch das Essen war in Unna anders: Dort gab es viele Kleinigkeiten, sodass man mal hier mal da etwas für ein paar Euro probieren konnte. In Hamm gab’s wie immer und überall nur große, sattmachende Portionen.

Danach sind wir noch auf ein Getränk im Westend.

Manchmal ist es Sch… verwöhnt zu sein …

 

 

 

Susi & Strolch

heißt die Firma, von der mir meine Schwester die Tage erzählte, natürlich nicht, sondern Susi & Bruno. Auf jeden Fall ist das eine Food Truck-Firma aus Werne, die dreimal wöchentlich an Ihrer Firma in der Stadtmitte Halt macht und Suppen, Salate, Bowls, Butterbrote usw. verkauft

Ein interessantes Konzept, fand ich, und als ich auf deren Homepage schaute, stellte ich fest, dass Susi & Bruno zweimal in Woche auch sechs Firmen in Rhynern anfahren. Da uns die Kartoffel-Lauch-Suppe (Veggie) mit Hackbällchen oder Feta (als Wochensuppe) zusagte, bin ich heute morgen zum WA-Druckzentrum und habe zwei Portionen geholt.

Und? Naja, die Suppe war sehr lauchlastig, aber nach Zugabe von etwas Sambal Oelek ganz gut. Dagegen waren die Hackbällchen eine kulinarische Katastrophe. Billigste Convenience-Ware, viel Fett und Knorpel, wenig Muskelfleisch. Und wenn sie – wie die Homepage sagt – selbst gemacht waren, was ich wegen des identischen Aussehens stark bezweifle, waren sie aus billigsten Zutaten.

Kleine Anekdote am Rande: Irgendwie hatte der Kartenleser Schwierigkeiten mit meinen Karten, Bargeld nahmen die nicht, und so bot mir eine der dort Salat kaufenden Damen an, dass sie für mich mit bezahlt und ich ihr das Geld per Paypal sende. Fand ich sehr nett, zumal ich die Dame hinterher auf allen einschlägigen Business-Portalen fand und sah, dass sie im Druckzentrum eine Leitungsfunktion mit pp hat …

Den Foodtruck selbst konnte ich nicht fotografieren, weil er dafür völlig ungünstig stand.

 

 

 

Geburtstagessen Chez Reinhardts

Gestern lud Ulrike die nähere Verwandtschaft aus Hamm auf ihren Geburtstag zum Essen zu Chez Reinhardt. Ihr wisst schon, jeden 3. Sonntag im Monat verwandelt sich das Lokal in ein Pariser Bistro mit Klassikern der französischen Küche und musikalischer Begleitung, wie man hier nachlesen kann.

Es gab wie immer das selbstgebackene Brot, diesmal mit Kräutercreme, Trüffel- und Tomatenbutter. Danach als Gruß aus der Küche (auf der Karte Amuse) Steak au frites, wobei sich die nach Pommes aussehenden Gebilde als Zwiebel-Julienne entpuppten. Desweiteren waren es noch einzelne Gemüse- und Pilzstücke in einer leckeren Sauce.

Die Vorspeise war zunächst unter einem dünnen Papadam-ähnlichen Brot verborgen, wenn man das wegnahm, sah man Tartare du saumon mit Gurke, Radieschen und Zitronen-Joghurt-Dressing. Toll mit dem Brot!

Als Hauptgang gab es Escalope de veau Kalbsschnitzel Elsässer Art mit Spargel, Pommes Duchess und Orangen-Estragon-Hollandaise. Dünn nach Wiener Art paniert, Elsässer Art bedeutet, dass das Schitzel mit einer Masse aus Creme fraîche, (Frühlings-)Zwiebeln, Knoblauch und Speckwürfeln bedeckt ist. Die fand ich sehr lecker, fast besser als das Schnitzel selbst.

Das Dessert passte natürlich auch noch rein: Beeren-Clafoutis mit Eierlikör-Vanille-Eis. Das war in sofern lustig, als das Ulrike am Samstag noch ein Clafoutis mit Erdbeeren gemacht hatte, was insofern besser war, als dass die Erdbeeren Flüssigkeit an den Teig abgegeben hatte, und der schön durchgezogen war. Trotzdem sehr lecker.

Alles in allen ein schöner Abend zu fünft! Die musikalische Begleitung bestand übrigens aus dem bekannten Hammer Saxophonisten Michael Kunze.

Currywurst im Westend!

Wir hatten heute Mittag etwas in der Stadt zu erledigen und wollten danach ursprünglich zu den Chattanooga Street Food Days an die Kanalkante, aber das begann heute erst um 14:00 (wer lässt sich an einem Brückentag so etwas einfallen?). Zu spät für uns. Also sind wir zu Chen auf ein Senioren Schnell Teller Gericht, das sind gebratene Nudeln mit Huhn oder sowas, aber da war geschlossen! Also ins Westend.

Da es im Westend immer recht große Portionen gibt, wir aber soooo viel Hunger nicht hatten, haben wir beide zum alkoholfreien Bier die Currywurst mit Pommes aus der Mittagskarte genommen. Die hat mein Schwager super hinbekommen!

Leckere Wurst, ein tolle Sauce, auf Wunsch etwas mehr Currypulver, und auch die Pommes ware klasse, außen knusprig und innen weich. Die Sauce hätte etwas schärfer sein können, aber mei, so ein Restaurant muss es halt allen rechtmachen, und die Wurst hätte etwas crosser sein können, aber ich weiß gar nicht, ob das Westend überhaupt den Grill dafür hat. Alles in allem ein leckeres Mittagessen.

 

Mal nach Indien

Wir waren schon lange nicht mehr im Taj Mahal, und schon gar nicht, seit Alex Wahl das Maharani von der Martin-Luther-Straße nach Port d’Andratx (!) verlegt hat, und Herr Kumar von der Ostenallee dorthin gezogen ist. Da wir uns aber seitdem schon vorgenommen hatten, dort mal den Mittagstisch zu testen, sind wir heute kurzentschlossen dahin.

Als Getränk wählten wir einen gekühlten Mango-Lassi, das schmeckt zu indischem Essen am besten, und harmoniert auch besser mit der Schärfe als Bier oder Wasser.

Zu Essen bestellten wir aus der recht umfangreichen Mittagskarte: Chicken Madras für mich und Ulrike nahm Chicken Biryani. Dazu gab’s noch eine Art Mullygatawny Suppe, die stand gar nicht auf der Karte und die wollten wir seit „Dinner for One“ schon immer mal essen.

Ob Chicken Madras nun wirklich indisch ist, sei dahingestellt, denn es ist ja im Gegensatz zu dem Biryani nicht Finger- oder Naan-geeignet, geschmeckt hat es uns hervorragend! Die Mullygatawny war nicht mit Einlage überladen und hatte eine schöne Curryschärfe, das Chicken Madras, das ich statt scharf nur mittelscharf genommen hatte war sehr gut, der Basmati sehr körnig, und auch das Biryani mit der Joghurt-Sauce war toll.

Das war nicht der letzte Mittagtisch dort (alles in allem übrigens 25€, da kann man nicht meckern), nur werde ich das nächste Mal das „mittel“ im mittelscharf weglassen

 

 

Heißluftpizza

Ich liebe es ja durch die Kühlregale bei Netto zu streifen, denn da gibt es zwischen den ganzen Normaloprodukten oft richtige Schätze, die es zu entdecken gilt. Besonders das Angebotsregal ist toll, da werden ab und zu neue Produkte getestet, die gar nicht im Prospekt standen.

So auch die Tage: 6 frische Pizza-Snackteige à 12cm Durchmesser von Tante Fanny für die Heißluftfritteuse. Na, die habe ich doch erstmal zum Testen mitgenommen.

Heute haben wir die dann als Mittagessen gemacht. Die sauleckere Pizza-Sauce von Mutti, frische Tomaten, frische Champignons, dünne ital. Salami Napoli, Thunfisch (in Olivenöl !) und Mozzarella (leider hab ich keinen buffala bekommen) – was sollte da schiefgehen?

Die Teiglinge also mit den Zutaten belegt, 6-7 Minuten in die Heißluftfritteuse – fertig. Und ist es schiefgegangen? Nein, natürlich nicht, es war wirklich lecker. Der Teig schön knusprig, der Käse schön zerlaufen, fruchtige Sauce, was will man mehr? Das Experiment ist voll gelungen!

Schön war auch, dass wir zwischen den kleinen Pizzen immer eine Pause hatten, in denen die nächste in dem Fön war. Das war nicht das letzte Mal, das wir Pizza auf diese Weise gemacht haben! Normaler Pizzateig von der Tante geht natürlich auch, muss man sich halt selbst zurechtschneiden.

Café Extrablatt

Heute kamen wir nach einer Erledigung in der Fußgängerzone am Cafe Extrablatt vorbei, und da gerade Mittagszeit war, haben wir uns für einen Snack dort reingesetzt.

Ulrike nahm die Folienkartoffel mit Spinat und ich das Hähnchengeschnetzelte Don Alfredo aus der Mittagskarte. Kurz nach der Bestellung kam die Kellnerin zurück und meinte Spinat sei aus, was nun? „Ihr werdet doch irgendwas dahaben, z.B. Ofengemüse oder sowas“, meinte Ulrike. Naja, die Folienkartoffel kam dann mit rohen Paprikastreifen und Käse überbacken, was überhaupt nicht mundete, und Ulrike hat sich dann noch über die Phantasielosigkeit des Kochs (oder Aufwärmers?) beschwert. Das Hähnchengeschnetzelte war nichts Besonderes, aber OK. Convenience halt.